Da es heute mal wieder ein bissle regnerisch war sind Nadine, Harrison und ich nach Ashburton gefahren, die nächste Stadt von Methven aus, ca 30 km entfernt. Ich musste mir eine neue Wanderhose kaufen, da meine mittlerweile total auseinander fällt (habe sie schon 5 mal geflickt, aber jetzt geht es echt nicht mehr). Ich habe tatsächlich auch eine gefunden, obwohl es in Ashburton nur 4 Kleiderläden gibt (mehr haben wir jedenfalls nicht gefunden).
Nach etwa 2 Stunden haben Nadine und ich einen absoluten Koller bekommen, die vielen Autos, der Lärm, die ganzen Menschen und Ampeln (habe seit Ewigkeiten keine Ampeln mehr gesehen, weder in Kaikoura, noch in Picton noch in Takaka gab es Ampeln- einfach zu klein). Wir sind beide auf einmal total schlecht drauf gewesen, das war echt zu viel Stadt auf einmal. Und ich meine, wir sprechen hier von einer Stadt mit 28.000 Einwohnern (inklusive aller anliegenden Dörfern). Ist echt wahnsinnig, ich bin das absolut nicht mehr gewohnt. Das letzte Mal, dass ich in einer Stadt dieser Größe (oder größer) war in Tauranga, und das war im November letzten Jahres, ich fand das total schlimm. Schock! Unangenehm! Ich meine, wenn es Christchurch gewesen wäre, tatsächlich Großstadt, ok, verständlich, aber Ashburton...
Jedenfalls haben wir es gerade noch ertragen in den Supermarkt zu gehen und sind wieder zurück nach Methven gefahren, in die Pampa, Einwohnerzahl 1.200. Wie schön das war, so ruhig und besonnen (die Sonne kam tatsächlich wieder raus)., Schafe statt Autos, die Berge im Hintergund, herrlich.
Möchte Euch mal Nadine zeigen, hier in unsere Hostelküche:
Und das hier ist Enrique, ein Mitte 40jähriger Spanier, den ich bereits in Takaka kennengelernt habe und nun hier im Hostel zufällig wieder getroffen habe.
Bissle verrückt, aber sehr nett. Er hat hier in Methven Arbeit gefunden, auf einer Farm, und wohnt bereits seit einigen Wochen hier im Hostel.
Und dann noch eine kleine Anekdote: Kam ich doch gestern nachts in mein Zimmer rein und was finde ich da vor?
Honey, die Hostelkatze mitten auf meinem Bett. Konnte sie natürlich nicht rauswerfen,aber sie musste an den Füßen schlafen, ein bissle Platz brauche ich ja auch noch.
Und es weitere gute Neuigkeiten:
Harrison ist heute durch den TÜV gekommen!!!
Und: Ich habe einen neuen Job gefunden, und jetzt kommt´s: BEZAHLT! Unglaublich, dass es hier sowas noch gibt. Nee, im Ernst, ich sage mal 60-70% der Jobangebote imIinternet momentan (auf Seiten wie Backpackerboard oder Jobseek) sind Work Exchange- Jobs. Teilwiese echt Ausbeute, nervt total. Ich meine, man muss ja auch etwas Geld verdienen wenn man in seinem Working HOLIDAY auch mal Reisen will, da bringt´s einem nichts, nur das Geld für die Unterkunft zu sparen und an einen Ort gebunden zu sein.
Jedenfalls habe ich seit Wochen schon gesucht und es gab einfach nichts. Ich wollte ja unbedingt Äpfel plücken gehen, oder Kiwis oder einfach irgendwelches Obst, aber man bekommt da einfach keinen Job, ist schon Monate vorher alles vergeben. Und das sind die Jobs, in denen am meisten und härtesten gearbeitet wird und am wenigsten gezahlt wird, meist Mindeslohn (12,50 NZD).
Jetzt habe ich einen Job in einem Tourist Center gefunden, sehr im Süden der Südinsel, wieder mal sehr isoliert. Und ich arbeite (mal wieder) in einem Cafe. Die haben aber auch noch einen Souvenir-Shop, ein Motel, eine Tankstelle und einen Backpacker. Von dem her scheint das abwechlungsreich zu werden.
Werde am Samstag dort hinfahren und am Sonntag mit Arbeiten anfangen. Ich freu mich irgendwie schon drauf. Es ist in der Nähe von Wanaka (wieder einmal), aber Wanaka mag ich so gerne und es gibt noch viiiiel zu erkunden für mich.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Sonntag, 6. Februar 2011
Edoras/Rohan
Das wird mein erster "Herr der Ringe"-bezogener Eintrag. Als Warnung an all diejenigen, die die Filme doof finden oder sogar die Bücher, die also keinerlei Interesse daran haben, diejenigen sollen den Text jetzt überlesen und einfach nur die Bilder genießen.
Für alle anderen: Als ich hierher nach Methven kam hatte ich keine Ahnung dass ich mich am Rande von Rohan befinde. Die Dreharbeiten hierzu, v.a. um die Stadt Edoras und dem Auszug aus Edoras nach Helm´s Deep wurden hier in den Ausläufern der Southern Alpes gedreht.
Da konnte ich es mir nicht nehmen lassen dorthin zu fahren (sehr anstrengend, etwa 25 km auf einer sehr sehr schlechten Kiesstrasse-armer Harrison).
Ich vermute, dass die Dreharbeiten damals im Frühling stattgefunden haben, den im Film ist das Gras grüner und die Gipfel noch schneebedeckt. Jetzt im Hochsommer (oh ja- wir hatten gestern 38 Grad, den heißesten Tag bisher, und das auf der Südinsel!) ist alles etwas brauner.
Der Weg dorthin war schon faszinierend: total einsam, man sieht vielleicht mal eine Kuh oder ein Schaf, aber das war´s dann auch schon.
Jedenfalls, zurück nach Edoras:
Dieser Hügel (Berg wäre überrieben) nennt sich in Wirklichkeit Mount Sunday. Von Edoras ist leider nichts mehr übrig, die Häuser wurden nach den Dreharbeiten alle wieder abgerissen.
Und was auch Neuseeland ist: gestern 38 Grad und eine tropische Hitze mit einem heißem Wind (in den bergen glücklicherweise etwas kühler, dafür aber auch stärker), gefolgt von einer schwülen Nacht. Und heute hat es noch 21 Grad und es regent. Gut, hat es schon lange nicht mehr, braucht die Natur sicher mal wieder dringend, ist nur so ein krasser Gegensatz, noch schlimmer als daheim in Schland.
Für alle anderen: Als ich hierher nach Methven kam hatte ich keine Ahnung dass ich mich am Rande von Rohan befinde. Die Dreharbeiten hierzu, v.a. um die Stadt Edoras und dem Auszug aus Edoras nach Helm´s Deep wurden hier in den Ausläufern der Southern Alpes gedreht.
Da konnte ich es mir nicht nehmen lassen dorthin zu fahren (sehr anstrengend, etwa 25 km auf einer sehr sehr schlechten Kiesstrasse-armer Harrison).
Ich vermute, dass die Dreharbeiten damals im Frühling stattgefunden haben, den im Film ist das Gras grüner und die Gipfel noch schneebedeckt. Jetzt im Hochsommer (oh ja- wir hatten gestern 38 Grad, den heißesten Tag bisher, und das auf der Südinsel!) ist alles etwas brauner.
Der Weg dorthin war schon faszinierend: total einsam, man sieht vielleicht mal eine Kuh oder ein Schaf, aber das war´s dann auch schon.
In die Felsschlucht auf dem folgenden Bild ist Aragorn gestürzt, nachdem er mit den Orcs und den Wargen gekämpft hat.
Auf dem nächsten Bild sieht man bereits das erste Mal den Hügel, auf dem die Stadt Edoras gebaut wurde- mittig, etwas nach rechts versetzt.
Mal ganz abgesehen davon finde ich dieses Bild hammermäßig gut, wie die Wolken in den Bergen hängen. An der Westküste stauen sich wie immer die Wolken an den Southern Alpes und es regnet wie aus Eimern (hier spreche ich aus Erfahrung) und hier auf der anderen S der Alpen eite ist das tollste Wetter. Das war genau die Wettergrenze hier- abgefahren.Jedenfalls, zurück nach Edoras:
Dieser Hügel (Berg wäre überrieben) nennt sich in Wirklichkeit Mount Sunday. Von Edoras ist leider nichts mehr übrig, die Häuser wurden nach den Dreharbeiten alle wieder abgerissen.
Ich war wieder mit Nadine da. Eigentlich wollten wir hoch laufen, aber zwei Dinge haben uns davon abgehalten: Zum einen ein heftigster Wind (bis Sturm), der uns den Sand nur so ins Gesicht gepeitscht hatte (aber dankbar war es trotzdem bei der Hitze) und gegen den man kaum ankam. Und zum Zweiten musste man 3 Flüsse überqueren und wir hatten unsere Pferde vergessen :-) Da war kein Durchkommen. Keine Chance.
Aber trotzdem genial dort, man sitzt dann dort und schaut nach vorne, hinten, links und rechts und kann es gar nicht glauben, dass man das wirklich gerade alles sieht. Und das hat mal gar nichts mit "Herr der Ringe" zu tun, das ist einfach Neuseeland.
Aber seht selber:
Und was auch Neuseeland ist: gestern 38 Grad und eine tropische Hitze mit einem heißem Wind (in den bergen glücklicherweise etwas kühler, dafür aber auch stärker), gefolgt von einer schwülen Nacht. Und heute hat es noch 21 Grad und es regent. Gut, hat es schon lange nicht mehr, braucht die Natur sicher mal wieder dringend, ist nur so ein krasser Gegensatz, noch schlimmer als daheim in Schland.
Naja, dafür wird es morgen wieder schön. So ein Mittelding wäre mal nicht schlecht. Aber ich beklage mich nicht, nein, ich mache dem Wetter nur Vorschläge...
Freitag, 4. Februar 2011
Rakaia Gorge
Die nächste Wanderung an einem freien Nachmittag ging zum Rakaia Gorge. Ein Gorge ist eine Felsschlucht, meistens fließt dadurch ein Fluss (irgendwie muss die Schlucht ja entstanden sein), hier der Rakaia River.
Die Wanderung ging 4,5 h, 11,5 km.
Ich bin mit Nadine zusammen gelaufen, die hier auch im Hostel arbeitet. super nett, nur manchmal ist es ein bissle unheimlich, wie ähnlich wir uns sind, im der Denkweise, im Geschmack (ich kannte bisher niemanden, der auch Andi Möller- Fan war), im Humor. Alles gleich, von der Bedeutung der Harry Potter- Bücher bis hin zur Lieblingsfigur bei Herr der Ringe (Eowyn), über Nutella und Erdnussbutter zu Johnny Depp und Bully Herbig. Echt lustig.
Die Szenerie ist der absolute Hammer. Aber macht euch selbst ein Bild.
Es war so heiß, dass mein Kopf geraucht hat- wie ihr sehen könnt ;-)
Jedenfalls ging es bergauf und bergab im Wechsel, teilweise im Wald, teilweise in der prallen Sonne, bei 29 Grad (wie gesagt, gefühlte 39). Zum Schluss ging es nochmal steil bergauf, ohne Schatten oder Wind, das war schon echt grenzwertig anstrengend.
Aber wunderschön und es hat sich definitiv gelohnt.
Die Wanderung ging 4,5 h, 11,5 km.
Ich bin mit Nadine zusammen gelaufen, die hier auch im Hostel arbeitet. super nett, nur manchmal ist es ein bissle unheimlich, wie ähnlich wir uns sind, im der Denkweise, im Geschmack (ich kannte bisher niemanden, der auch Andi Möller- Fan war), im Humor. Alles gleich, von der Bedeutung der Harry Potter- Bücher bis hin zur Lieblingsfigur bei Herr der Ringe (Eowyn), über Nutella und Erdnussbutter zu Johnny Depp und Bully Herbig. Echt lustig.
Die Szenerie ist der absolute Hammer. Aber macht euch selbst ein Bild.
Jedenfalls ging es bergauf und bergab im Wechsel, teilweise im Wald, teilweise in der prallen Sonne, bei 29 Grad (wie gesagt, gefühlte 39). Zum Schluss ging es nochmal steil bergauf, ohne Schatten oder Wind, das war schon echt grenzwertig anstrengend.
Aber wunderschön und es hat sich definitiv gelohnt.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Videos
Sodele, jetzt wo das mit dem Video- Hochladen funktioniert (hat es wahrscheinlich schon immer, hab´ einfach nur den falschen Klick gemacht) gibt es noch ein paar mehr.
Huka Falls
Durch den neuseeländischen Wald
Huka Falls
Durch den neuseeländischen Wald
Wainui Falls
Sharplin Falls
Heute Morgen musste ich nur 1,5 h arbeiten, wir haben ja auch nur 6 Gäste gerade. Hatte also den ganzen restlichen Tag frei :-)
Und da dachte ich, muss ich doch mal zur Abwechslung Wandern gehen. Bin also in die Berge gefahren und habe einen Walk zu den Sharplin Falls gemacht. Führt durch einen Wald an einem Fluss entlang.
Der Wald hier in den Bergen ist etwas anders als den, den ich sonst so aus NZ kenne. Mehr Nadelbäume (aber immer noch Mischwald), dafür aber keine Farnbäume oder Nikau- Palmen, denen ist es dann im Winter im Schnee doch etwas zu kalt.
Momentan sind es hier 29 Grad, es ist zwar immer etwas bedeckt, aber zum Wandern ist das super. Wenn die Sonne draußen ist fühlen sich 29 Grad an wie 39.
Was ich an den Walks immer total gerne mag sind die "natürlichen Treppen", wie hier:
Und jetzt, glaube ich, habe ich es endlich kapiert (nach 4 Monaten!!!), wie man Videos einfügt.
(Macht vorsichtshalber lieber mal den Ton leiser...).
Und da dachte ich, muss ich doch mal zur Abwechslung Wandern gehen. Bin also in die Berge gefahren und habe einen Walk zu den Sharplin Falls gemacht. Führt durch einen Wald an einem Fluss entlang.
Der Wald hier in den Bergen ist etwas anders als den, den ich sonst so aus NZ kenne. Mehr Nadelbäume (aber immer noch Mischwald), dafür aber keine Farnbäume oder Nikau- Palmen, denen ist es dann im Winter im Schnee doch etwas zu kalt.
Momentan sind es hier 29 Grad, es ist zwar immer etwas bedeckt, aber zum Wandern ist das super. Wenn die Sonne draußen ist fühlen sich 29 Grad an wie 39.
Was ich an den Walks immer total gerne mag sind die "natürlichen Treppen", wie hier:
Sodele, dann bei den Wasserfällen angekommen bestanden sie aus zwei Teilen. Der erste Teil war leicht erreichbar.
Für den zweiten Teil musste man ganz schön über Felsen und Steine klettern, aber zum Glück hat es schon lange nicht mehr geregnet und es war nicht allzu rutschig.Und jetzt, glaube ich, habe ich es endlich kapiert (nach 4 Monaten!!!), wie man Videos einfügt.
(Macht vorsichtshalber lieber mal den Ton leiser...).
Methven
Ich habe Kaikoura gestern verlassen. Ronja konnte leider nicht mitkommen, sie hat dort einen Work Exchange- Job in einem Hostel angenommen, genau wie ich. Nur ich bin weiter gefahren, nach Methven.
Hierzu bin ich erstmal die Ostküste runter gefahren...
...an Christchurch vorbei und ins Landinnere, weg vom Meer :-( und in Richtung Berge- die Southern Alpes.
Die Szenerie ändert sich natürlich:
So, über Methven. Ist ein kleiner Ort in der Nähe des Mount Hutt, was ein beliebtes Skigebiet ist. Im Winter ist hier High Life, im Sommer-also jetzt- tote Hose. Das Hostel ist ein YHA- Hostel, kurzum- super.
Hat eher den Charme einer Skihütte- wofür es ja eigentlich auch gadacht ist- mit offenem Kamin, Skier zum Ausleihen (haha) etc. Es kommen hier gerade nicht viele Leute vorbei, und wenn, dann meistens nur um einen Zwischenstopp zu machen.
Trotzdem braucht George, der Manager, ein bisschen Hilfe, denn er ist nicht mehr der Jüngste. Ich arbeite hier 2 bis 3 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche und bekomme dafür Frühstück, Mittagessen, Internet und mein eigenes Zimmer. Ah, was für ein Luxus. Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich seit 7 Wochen in Dorms schlafe, mit mindesten 5 anderen Menschen (mal ausgenommen das Doppelzimmer mit Ronja in Kaikoura). Und jetzt kann ich endlich mal wieder schlafen. Keiner der spät nachts noch rein kommt und Krach macht oder morgens früh auscheckt und sein Zeug packt. Keine Schnarcher. Herrlich!
Wir fangen um 9 Uhr an, Betten ab- und neu beziehen, Wäsche waschen, Badezimmer und Küche putzen. Und dann ab spätestens 12 Uhr frei. Hat schon was. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein bezahlter Job schon lieber wäre, sollte ja irgendwie auch Geld rein kommen. Aber zum Übergang ist das mal ganz gut.
Und Methven, naja, hätte nie gedacht, dass es mich mal hierhin verschlägt. Ist halt seeeehr ländlich:
Und klein. Hat aber Handy- Empfang und 2 mittelgroße Supermärkte. Das ist schonmal was. und die Berge sind nicht weit weg:
Da verstecken sie sich gerade in den Wolken, sind aber nur 15 Minuten mit dem Auto und es soll ein paar tolle Walks geben. Da lässt sich vielleicht was draus machen ;-)
Hierzu bin ich erstmal die Ostküste runter gefahren...
...an Christchurch vorbei und ins Landinnere, weg vom Meer :-( und in Richtung Berge- die Southern Alpes.
Die Szenerie ändert sich natürlich:
So, über Methven. Ist ein kleiner Ort in der Nähe des Mount Hutt, was ein beliebtes Skigebiet ist. Im Winter ist hier High Life, im Sommer-also jetzt- tote Hose. Das Hostel ist ein YHA- Hostel, kurzum- super.
Hat eher den Charme einer Skihütte- wofür es ja eigentlich auch gadacht ist- mit offenem Kamin, Skier zum Ausleihen (haha) etc. Es kommen hier gerade nicht viele Leute vorbei, und wenn, dann meistens nur um einen Zwischenstopp zu machen.
Trotzdem braucht George, der Manager, ein bisschen Hilfe, denn er ist nicht mehr der Jüngste. Ich arbeite hier 2 bis 3 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche und bekomme dafür Frühstück, Mittagessen, Internet und mein eigenes Zimmer. Ah, was für ein Luxus. Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich seit 7 Wochen in Dorms schlafe, mit mindesten 5 anderen Menschen (mal ausgenommen das Doppelzimmer mit Ronja in Kaikoura). Und jetzt kann ich endlich mal wieder schlafen. Keiner der spät nachts noch rein kommt und Krach macht oder morgens früh auscheckt und sein Zeug packt. Keine Schnarcher. Herrlich!
Wir fangen um 9 Uhr an, Betten ab- und neu beziehen, Wäsche waschen, Badezimmer und Küche putzen. Und dann ab spätestens 12 Uhr frei. Hat schon was. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein bezahlter Job schon lieber wäre, sollte ja irgendwie auch Geld rein kommen. Aber zum Übergang ist das mal ganz gut.
Und Methven, naja, hätte nie gedacht, dass es mich mal hierhin verschlägt. Ist halt seeeehr ländlich:
Und klein. Hat aber Handy- Empfang und 2 mittelgroße Supermärkte. Das ist schonmal was. und die Berge sind nicht weit weg:
Da verstecken sie sich gerade in den Wolken, sind aber nur 15 Minuten mit dem Auto und es soll ein paar tolle Walks geben. Da lässt sich vielleicht was draus machen ;-)
Seehunde- Teil 2
Bevor ich aus Kaikoura weggefahren bin musste ich meinen Seehunden noch Auf Wiedersehen (wohlgemerkt!) sagen. Und es sind ein paar schöne, putzige, flauschige, goldige Bilder entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten will:
Und jetzt noch einmal mit der wunderschönen Kulisse Kaikouras (dieses Mal bei Sonnenschein) im Hintergrund:
Findet Ihr den Seehund?
Und jetzt noch einmal mit der wunderschönen Kulisse Kaikouras (dieses Mal bei Sonnenschein) im Hintergrund:
Findet Ihr den Seehund?
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