Während der Autofahrt höre ich meinen Lieblingsradiosender: New Zealand Classic Hits- wenn ich Empfang habe.
Ich will Euch mal kurz berichten, was heute in den Nachrichten kam.
1. Meldung: Die beiden großen neuseeländischen Telefonanbieter (Telecom und Vodafone) wollen innerhalb der nächsten 6 Jahre 90% der Haushalte mit Internet versorgen.
2. Meldung: In Lower Hutt (Vorort von Wellington) ist ein Autofahrer mit 150 km/h geblitzt worden und wurde 1 Minute lang von der Polizei verfolgt bis er schließlich angehalten hat.
3. Meldung: Eine männliche Leiche wurde auf der Nordinsel am Strand gefunden, die Identität ist noch nicht geklärt.
4. Meldung: Sport: Das neuseeländische Rugby- Team (All Blacks) bereiten sich auf das Spiel gegen Schottland am Sonntag vor.
5. Meldung: Wetter.
Das war´s. Hey, ich habe echt keine Ahnung, was in der Welt so vor sich geht, ich bekomme überhaupt rein gar nichts mit. Man muss schon ins Internet gehen oder sich eine (englische, nicht neuseeländische) Zeitung kaufen um etwas zu erfahren.
Freitag, 12. November 2010
Donnerstag, 11. November 2010
Die Südinsel
Sodele, jetzt bin ich auf der Südinsel. Hatte eigentlich nicht gedacht schon so früh "rüber zu machen", aber: ich habe einen Job gefunden, bei dem ich tatsächlich echtes Geld verdiene. Aber dazu später mehr.
Ich hab Taylor eingepackt und bin mit ihr und Harrison erstmal nach Wellington (Hauptstadt) gefahren.
Hier ein landschaftliches Bild von während der Fahrt:
Von Wellington aus geht die "Interislander Ferry" nach Picton/Südinsel.
Habe Euch mal die Karte auf der Fähre fotografiert:
Das hier der Blick vom Meer aus auf Wellington.
Ich magWellington, ist kleiner als Auckland, liegt schöner und hat nicht so viele Wolkenkratzer. Allerdings nennt man es auch www (wet and windy Wellington). Wir hatten also super Glück mit dem Wetter, gewindet hat es nämlich auch kaum, es war eine sehr angenehme und ruhige Überfahrt.
Man fährt also aus Wellington Harbour raus und ist für kurze Zeit zwischen den Inseln auf offener See. Die Südinsel rückt näher und näher. Die Sonne geht unter, gerade als wir in den Queen Charlotte Sound hinein fahren (ein Fjord).
War echt wunderschön, uns ist beiden die Sprache weggeblieben (nur Harrison hat sich später heftig beschwert, weil er unter Deck nichts sehen konnte).
Über Nacht sind wir in Picton- Gateway to the South Island- geblieben, ein 4.000- Seelen-Ort mit einem süßen kleinen Hostel.
Heute sind wir drei dann nach Nelson weiter gefahren. Man kann die kurze Strecke nehmen, oder aber- wie wir- die längere, kurvigere und schönere Strecke entlang des Queen Charlotte Sound.
Ok, das bin ich, aber jetzt das ganze nochmal ohne mich- lasst es auf Euch wirken- das ist eines meiner absoluten Lieblingsbilder:
Und noch eins, weil´s so schön ist.
Und so geht es jetzt bei mir weiter: ich habe einen Job in einem Cafe an der Westküste gefunden, ziemlich weit im Süden (für die Neuseelandkundigen. zwischen den Gletschern und Haast). In meinen vorherigen Urlauben hier war ich jedes Mal dort um nen Kaffee zu trinken und ich fand es total süß. Sie haben da u.a. eine Lachsfarm, das Cafe und einen Souvenirshop. Eine kleine Wohnung haben sie auch für mich und die Besitzer hören sich sehr nett an. Ich freue mich sehr darauf etwas Geld zu verdienen um dann stessfreier weiterreisen zu können. Der einzige Nachteil: es ist mitten in der Pampa. Ich habe kein Netz, kein Internet, kein TV. Aber immrhin telefon und Strom.
Von dem her kann es gut sein, dass ich eine Weile nicht posten kann (außer vielleicht morgen nochmal) bis ich nen Tag frei habe und 2 Stunden fahre um ins Internet-Cafe zu gehen. Taylor und ich trennen uns morgen erstmal, sie sucht eine neue Farm zum Wwoofen. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns bald schon wieder treffen.
Ich hab Taylor eingepackt und bin mit ihr und Harrison erstmal nach Wellington (Hauptstadt) gefahren.
Hier ein landschaftliches Bild von während der Fahrt:
Von Wellington aus geht die "Interislander Ferry" nach Picton/Südinsel.
Habe Euch mal die Karte auf der Fähre fotografiert:
Das hier der Blick vom Meer aus auf Wellington.
Ich magWellington, ist kleiner als Auckland, liegt schöner und hat nicht so viele Wolkenkratzer. Allerdings nennt man es auch www (wet and windy Wellington). Wir hatten also super Glück mit dem Wetter, gewindet hat es nämlich auch kaum, es war eine sehr angenehme und ruhige Überfahrt.
Man fährt also aus Wellington Harbour raus und ist für kurze Zeit zwischen den Inseln auf offener See. Die Südinsel rückt näher und näher. Die Sonne geht unter, gerade als wir in den Queen Charlotte Sound hinein fahren (ein Fjord).
War echt wunderschön, uns ist beiden die Sprache weggeblieben (nur Harrison hat sich später heftig beschwert, weil er unter Deck nichts sehen konnte).
Über Nacht sind wir in Picton- Gateway to the South Island- geblieben, ein 4.000- Seelen-Ort mit einem süßen kleinen Hostel.
Heute sind wir drei dann nach Nelson weiter gefahren. Man kann die kurze Strecke nehmen, oder aber- wie wir- die längere, kurvigere und schönere Strecke entlang des Queen Charlotte Sound.
Ok, das bin ich, aber jetzt das ganze nochmal ohne mich- lasst es auf Euch wirken- das ist eines meiner absoluten Lieblingsbilder:
Und noch eins, weil´s so schön ist.
Und so geht es jetzt bei mir weiter: ich habe einen Job in einem Cafe an der Westküste gefunden, ziemlich weit im Süden (für die Neuseelandkundigen. zwischen den Gletschern und Haast). In meinen vorherigen Urlauben hier war ich jedes Mal dort um nen Kaffee zu trinken und ich fand es total süß. Sie haben da u.a. eine Lachsfarm, das Cafe und einen Souvenirshop. Eine kleine Wohnung haben sie auch für mich und die Besitzer hören sich sehr nett an. Ich freue mich sehr darauf etwas Geld zu verdienen um dann stessfreier weiterreisen zu können. Der einzige Nachteil: es ist mitten in der Pampa. Ich habe kein Netz, kein Internet, kein TV. Aber immrhin telefon und Strom.
Von dem her kann es gut sein, dass ich eine Weile nicht posten kann (außer vielleicht morgen nochmal) bis ich nen Tag frei habe und 2 Stunden fahre um ins Internet-Cafe zu gehen. Taylor und ich trennen uns morgen erstmal, sie sucht eine neue Farm zum Wwoofen. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns bald schon wieder treffen.
Dienstag, 9. November 2010
Wetter in Neuseeland
In Neuseeland hat man oft 4 Jahreszeiten an einem Tag. Wenn es morgens regnet heißt es nicht, dass das den ganzen Tag so bleibt und vice versa. Man zieht sich hier nach dem Zwiebelschalenphänomen an, zwischen 4 und 5 Lagen, damit man für alles gerüstet ist.
In Taupo heute Morgen war es leicht bewölkt. Auf dem Weg nach Napier (Ostküste) kamen dann kräftige Wolken mit leichtem Nieselregen.
Oh ja, hab einen Wasserfall gefunden (Waipunga Falls):
Und als ich schließlich in Napier ankam schien wieder die Sonne.
Mittlerweile ist keine Wolke mehr am Himmel.
Napier ist bekannt für seine Architektur. Ein Erdbeben hat Anfang der 30er Jahre die halbe Stadt zerstört, es gab viele Tote. Man hat sie danach wieder aufegbaut, und so sind die Häuschen hier alle im Stil der 30er Jahre, irgendwie urig. Hochhäuser gibt es keine. Und die Palmen geben dem ganzen noch einen südlichen Flair. Napier liegt direkt am Meer in der Hawke´s Bay, es wird viel Weinbau getrieben.
Und das Beste an allem: ich habe hier im Hostel Taylor wieder getroffen, mit der ich gewwooft habe. Und wir sind sogar im selben Zimmer gelandet. Schicksal :-)
In Taupo heute Morgen war es leicht bewölkt. Auf dem Weg nach Napier (Ostküste) kamen dann kräftige Wolken mit leichtem Nieselregen.
Oh ja, hab einen Wasserfall gefunden (Waipunga Falls):
Und als ich schließlich in Napier ankam schien wieder die Sonne.
Mittlerweile ist keine Wolke mehr am Himmel.
Napier ist bekannt für seine Architektur. Ein Erdbeben hat Anfang der 30er Jahre die halbe Stadt zerstört, es gab viele Tote. Man hat sie danach wieder aufegbaut, und so sind die Häuschen hier alle im Stil der 30er Jahre, irgendwie urig. Hochhäuser gibt es keine. Und die Palmen geben dem ganzen noch einen südlichen Flair. Napier liegt direkt am Meer in der Hawke´s Bay, es wird viel Weinbau getrieben.
Und das Beste an allem: ich habe hier im Hostel Taylor wieder getroffen, mit der ich gewwooft habe. Und wir sind sogar im selben Zimmer gelandet. Schicksal :-)
Montag, 8. November 2010
Waikato River und Huka Falls
Ein weiterer herrlicher tag in taupo, was kann man Besseres machen als mal wieder ein bissle Wandern zu gehen. Ich denke, jeder, der schonmal in NZ war, hat die Huka Falls gesehen (ich auch schon), v.a. weil man die bequem von der Straße aus erreichen kann.
Hatte aber keine Lust zu fahren sondern eher Lust zu laufen und bin am Waikato River entlang von taupo aus dorthin gelaufen (sind nur ein paar Kilometer).
Und bin belohnt worden mit wunderschönen Aussichten, den Huka Falls natürlich und nem eher ungewollten Sonnebrand (Sonnenschutz vergessen-ziemlich dumm von mir, die Sonne ist hier 40% stärker als in Schland-Ozonloch halt).
Kristallklares Wasser!
Das sind noch nicht die Wasserfälle, das war ein heißer Fluss. Es kommt nicht so raus wie gedacht, aber wenn man genau hinschaut sieht man es dampfen.
Stromschnellen...
...and last but not least: Huka Falls!
Ja, und abends gab es dann die Vulkane nochmal im Sonnenuntergang zu sehen.
Es ist sehr romantisch geworden zwischen Harrison und mir (der sehr stolz auf sein neues Schloss ist!!!).
Hatte aber keine Lust zu fahren sondern eher Lust zu laufen und bin am Waikato River entlang von taupo aus dorthin gelaufen (sind nur ein paar Kilometer).
Und bin belohnt worden mit wunderschönen Aussichten, den Huka Falls natürlich und nem eher ungewollten Sonnebrand (Sonnenschutz vergessen-ziemlich dumm von mir, die Sonne ist hier 40% stärker als in Schland-Ozonloch halt).
Kristallklares Wasser!
Das sind noch nicht die Wasserfälle, das war ein heißer Fluss. Es kommt nicht so raus wie gedacht, aber wenn man genau hinschaut sieht man es dampfen.
Stromschnellen...
...and last but not least: Huka Falls!
Ja, und abends gab es dann die Vulkane nochmal im Sonnenuntergang zu sehen.
Es ist sehr romantisch geworden zwischen Harrison und mir (der sehr stolz auf sein neues Schloss ist!!!).
Sonntag, 7. November 2010
Lake Taupo und Kawakawa Bay
Heute war/ist ein wunderschöner Tag. Die Sicht auf den See (der übrigens ein riesiger Krater ist) ist atemberaubend.
Man sieht im Hintergrund die schneebedeckten Vulkane: Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu (letzterer auch bekannt als Mount Doom/Schicksalsberg aus "Herr der Ringe").
Ich hatte heute Lust zu wandern, also habe ich eine 5-Stunden-Wanderung entlang des Westufers gemacht.
Startpunkt war Kinloch, ein gemütliches kleines Nest.
Hier sieht man im Hintergrund nochmal die Vulkane:
Die Wanderung ging zur Kawakawa Bay, die man hier von oben sieht:
Ist das nicht einfach wunderschön? Viele werden jetzt denken, der Bodensee ist doch auch schön. Ja, ist er. Aber seht Ihr auf dem Bild irgendwo eine Ortschaft, oder wenigstens ein Haus? Nein? Ich auch nicht. Und genau das ist der Unterschied! Bei 80 Millionen Menschen in einem so kleinem Land (in Schland) ist es einfach immer überbevölkert.
Von hier aus ging es bergab durch den Wald.
Kennt Ihr den Geruch im Wald wenn die Sonne auf den feuchten Boden scheint? Man kann das Leben und die Energie spüren.
Und auch wenn die Farnbilder langsam langweilig werden, daran müsst Ihr Euch gewöhnen, die werden immer wieder kommen.
In der Kawakawa Bay angekommen:
Und ich war nicht alleine dort.
:-)
Mit den beiden habe ich meinen Apfel geteilt. Ich wusste gar nicht, dass Enten Äpfel essen- aber gut- den leckeren neuseeländischen Braeburn-Äpfeln kann einfach niemand widerstehen.
So, dann musste ich nur noch alles wieder zurücklaufen, den unabgeschlossenen Harrison nehmen und zurück nach Taupo fahren. Bleibe erstmal ein bissle hier, gefällt mir.
Man sieht im Hintergrund die schneebedeckten Vulkane: Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu (letzterer auch bekannt als Mount Doom/Schicksalsberg aus "Herr der Ringe").
Ich hatte heute Lust zu wandern, also habe ich eine 5-Stunden-Wanderung entlang des Westufers gemacht.
Startpunkt war Kinloch, ein gemütliches kleines Nest.
Hier sieht man im Hintergrund nochmal die Vulkane:
Die Wanderung ging zur Kawakawa Bay, die man hier von oben sieht:
Ist das nicht einfach wunderschön? Viele werden jetzt denken, der Bodensee ist doch auch schön. Ja, ist er. Aber seht Ihr auf dem Bild irgendwo eine Ortschaft, oder wenigstens ein Haus? Nein? Ich auch nicht. Und genau das ist der Unterschied! Bei 80 Millionen Menschen in einem so kleinem Land (in Schland) ist es einfach immer überbevölkert.
Von hier aus ging es bergab durch den Wald.
Kennt Ihr den Geruch im Wald wenn die Sonne auf den feuchten Boden scheint? Man kann das Leben und die Energie spüren.
Und auch wenn die Farnbilder langsam langweilig werden, daran müsst Ihr Euch gewöhnen, die werden immer wieder kommen.
In der Kawakawa Bay angekommen:
Und ich war nicht alleine dort.
:-)
Mit den beiden habe ich meinen Apfel geteilt. Ich wusste gar nicht, dass Enten Äpfel essen- aber gut- den leckeren neuseeländischen Braeburn-Äpfeln kann einfach niemand widerstehen.
So, dann musste ich nur noch alles wieder zurücklaufen, den unabgeschlossenen Harrison nehmen und zurück nach Taupo fahren. Bleibe erstmal ein bissle hier, gefällt mir.
Samstag, 6. November 2010
Gegensätze
Kennt Ihr diese Tage, an denen alles schief läuft? Heute ist so ein Tag, kann ich Euch sagen (und das liegt nicht an dem einen 10- Dollar (!!!)- Bier, das ich gestern getrunken habe). Mir ist der Schlüssel von Harrison im Schloss abgebrochen. Jetzt kann ich ihn nicht mehr abschließen und muss bis Montag warten bis ich (hoffentlich) jemanden finde, der das wieder hinkriegt. Dann ist mir der Toast angebrannt, Ei auf die (frisch gewaschene) Hose gefallen und habe mir in den Finger geschnitten.
Aber mal ganz abgesehen davon: Ich bin heute nach Taupo gefahren, das liegt am größten neuseeländischen See (Lake Taupo) mitten auf der Nordinsel. Auf dem Weg dorthin habe ich Taylor in Rotorua abgesetzt, bin also wieder alleine mit Harrison unterwegs.
Apropos Harrison:
Super,oder? Hihi!
Ein paar landschaftliche Bilder können nicht schaden.
Und das ist der Lake Rotorua. Die hellere Farbe ufernah kommt aus einer heißen Quelle, die in den See mündet.
Das hier ist ein Kratersee. Hab ich quasi am Straßenrand gefunden.
Hier ist die Natur wieder komplett anders. Es gibt sehr viel vulkanische Aktivität, die Vulkane selbst sind auch nur 50 km entfernt. Überall sieht man es qualmen und es riecht nach Schwefel. Besonders Rotorua ist bekannt für den konstanten penetranten Schwefelgeruch und viele heiße Quellen etc. Aber auch in Taupo findet man sowas.
Ich war heute in einem Gebiet vulkanischer Aktivität, das sich "Craters of the Moon" nennt.
Ja, aufpassen muss man. Der Boden ist warm bis heiß.
Faszinierend.
Hier sieht man tatsächlich Lava aus dem Boden quellen.
Und hier ist heißer, blubbernder Schlamm. Absolut genial. Und an den Geruch gewöhnt man sich auch nach einer Weile.
Und das ist der Blick von der Sonnenterrasse meines Hostels. Ist ein bissle kalt hier abends, muss ich gestehen. Werde mir heute eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen müssen(hab für solche Fälle vorgesorgt -als bekennende Frostbeule).
Aber mal ganz abgesehen davon: Ich bin heute nach Taupo gefahren, das liegt am größten neuseeländischen See (Lake Taupo) mitten auf der Nordinsel. Auf dem Weg dorthin habe ich Taylor in Rotorua abgesetzt, bin also wieder alleine mit Harrison unterwegs.
Apropos Harrison:
Super,oder? Hihi!
Ein paar landschaftliche Bilder können nicht schaden.
Und das ist der Lake Rotorua. Die hellere Farbe ufernah kommt aus einer heißen Quelle, die in den See mündet.
Das hier ist ein Kratersee. Hab ich quasi am Straßenrand gefunden.
Hier ist die Natur wieder komplett anders. Es gibt sehr viel vulkanische Aktivität, die Vulkane selbst sind auch nur 50 km entfernt. Überall sieht man es qualmen und es riecht nach Schwefel. Besonders Rotorua ist bekannt für den konstanten penetranten Schwefelgeruch und viele heiße Quellen etc. Aber auch in Taupo findet man sowas.
Ich war heute in einem Gebiet vulkanischer Aktivität, das sich "Craters of the Moon" nennt.
Ja, aufpassen muss man. Der Boden ist warm bis heiß.
Faszinierend.
Hier sieht man tatsächlich Lava aus dem Boden quellen.
Und hier ist heißer, blubbernder Schlamm. Absolut genial. Und an den Geruch gewöhnt man sich auch nach einer Weile.
Und das ist der Blick von der Sonnenterrasse meines Hostels. Ist ein bissle kalt hier abends, muss ich gestehen. Werde mir heute eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen müssen(hab für solche Fälle vorgesorgt -als bekennende Frostbeule).
Freitag, 5. November 2010
Exkurs: Guy Fawkes Day
Vielleicht noch ein paar Worte zum "Guy Fawkes Day". Guy (eigentlich Guido) Fawkes war ein englischer Offizier, der am 05. November 1605 ein Attentat auf den englischen König Jakob I verübt hat. Hat aber nicht geklappt. Er wollte das englische Parlament im Westminster- Palast in London in die Luft sprengen.
Warum aber wollte er das bloß tun, der Schelm?
Er war katholisch und Katholiken wurden zu dem Zeitpunkt in England verfolgt. Fand Guy Fawkes doof und hat 36 Fässer voller Schwarzpulver (über 2 Tonnen) in einen Kellerraum des Westminster-Palastes geschleppt (oder schleppen lassen). Er wollte neben König Jakob I auch noch dessen Familie, viele Bischöfe, Parlamentsmitglieder und Hochadelige umbringen. Ach so, und danach noch die Gefangenen aus dem Tower of London befreien.
Leider (?) hat einer der Mitverschwörer ihn verraten. Somit wurde er verhaftet und hat unter Folter gestanden. Seine Mitverschwörer wurden am 30.01.1606 durch Hängen, Ausweiden und Vierteilen hingerichtet (meine Güte, waren die Leute brutal früher). Einen Tag später sollte das auch Guy Fawkes passieren. Aber darauf hatte er keine Lust, fand er nicht so prickelnd und ist einfach vom Podest des Galgens gesprungen, bevor die Schlinge um den Hals hochgezogen wurde und hat sich so das Genick gebrochen und musste nicht so leiden.
Jetzt feiern die Neuseeländer und Engländer am 05.November, also heute, den Guy Fawkes Day zur Erinnerung an das fehlgeschlagene Attenat mit Feuerwerken und Fackelzügen, bei denen eine Guy Fawkes- Puppe verbrannt wird.
"Bonfire Night" wird das auch genannt.
Ha, und das Beste: man sagt bis heute noch scherzhaft, dass Guy Fawkes der einzige Mann war, der jemals mit ehrlichen Absichten ins Parlament gegangen ist :-)
Und für alle Harry- Potter- Fans: Fawkes der Phönix (von Dumbledore) ist nach Guy Fawkes benannt. Ich mag Fawkes (den Phönix).
Warum aber wollte er das bloß tun, der Schelm?
Er war katholisch und Katholiken wurden zu dem Zeitpunkt in England verfolgt. Fand Guy Fawkes doof und hat 36 Fässer voller Schwarzpulver (über 2 Tonnen) in einen Kellerraum des Westminster-Palastes geschleppt (oder schleppen lassen). Er wollte neben König Jakob I auch noch dessen Familie, viele Bischöfe, Parlamentsmitglieder und Hochadelige umbringen. Ach so, und danach noch die Gefangenen aus dem Tower of London befreien.
Leider (?) hat einer der Mitverschwörer ihn verraten. Somit wurde er verhaftet und hat unter Folter gestanden. Seine Mitverschwörer wurden am 30.01.1606 durch Hängen, Ausweiden und Vierteilen hingerichtet (meine Güte, waren die Leute brutal früher). Einen Tag später sollte das auch Guy Fawkes passieren. Aber darauf hatte er keine Lust, fand er nicht so prickelnd und ist einfach vom Podest des Galgens gesprungen, bevor die Schlinge um den Hals hochgezogen wurde und hat sich so das Genick gebrochen und musste nicht so leiden.
Jetzt feiern die Neuseeländer und Engländer am 05.November, also heute, den Guy Fawkes Day zur Erinnerung an das fehlgeschlagene Attenat mit Feuerwerken und Fackelzügen, bei denen eine Guy Fawkes- Puppe verbrannt wird.
"Bonfire Night" wird das auch genannt.
Ha, und das Beste: man sagt bis heute noch scherzhaft, dass Guy Fawkes der einzige Mann war, der jemals mit ehrlichen Absichten ins Parlament gegangen ist :-)
Und für alle Harry- Potter- Fans: Fawkes der Phönix (von Dumbledore) ist nach Guy Fawkes benannt. Ich mag Fawkes (den Phönix).
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