So, da steht man morgens auf (bei strömenden Regen zur Abwechslung mal) und freut sich, dass man endlich aus dem Nirgendwo rauskommt und wieder reisen kann und in Hostels schlafen (hatte meins schon vorgebucht). Das Gepäck in Harrison eingeladen, nochmal schnell das Kühlwasser gecheckt ,was ich zuerst nie gemacht habe bis das Wasser dann neulich angefangen hat zu kochen-aber der Mechaniker meinte einfach, dass das normal sei für alte Autos, dass sie Wasser verlieren, man muss es halt immer mal wieder auffüllen-ha, denkste! Heute Morgen war so gut wie kein Wasser mehr drin. Hab´s aufgefüllt, und kurze Zeit später war schon wieder ne Menge weg. Heisst also- der Kühler leckt, und nicht nur ein bisschen! Ganz toll! zum Glück ist ja heute Sonntag und ich war mitten im Nirgendwo. Naja, jedenfalls hat Steven, der Schwager meiner Chefin, sich das mal angeschaut, aber er konnte ja auch nichts machen. Von dem her bin ich einfach losgefahren, habe all 50 km oder so angehalten, 15 Minuten gewartet bis das Wasser abgekühlt ist und hab Wasser nachgefüllt. Im strömenden Regen. War komplett durchnässt. Irgendwann, nach 100 km, ist das Wasser dann aber direkt rausgelaufen als ich es nachgefüllt habe. Zum Glück habe ich tatsächlich eine Werkstatt in einem Kaff gefunden, wo ein Mechaniker auf hatte. Der hat mir dann so ein Zeug ins Kühlwasser geschüttet, dass kleinere Leckagen stopfen soll.Und ich muss sagen, Harrsosn verliert zwar ocoh Wasser, aber immerhin nicht mehr so viel. Also bin ich sogar bis nach Greymouth gekommen, wo ich morgen versuchen werde, den Kühler reparieren zu lassen. Bis nach Punaikaiki wollte ich nicht mehr fahren, denn da gibt es wieder weit und breit keine Werkstatt.
Ich muss echt sagen, ich mag Harrison, aber es nervt unglaublich wenn er ständig was hat. Der Sicherheitsgurt funktioniert nämlich auch nicht mehr richtig, brauche für den TÜV nen neuen. Und neue Scheibenwischer.
Das war ein Tag, ey, super anstrengend. Aber hier im Hostel gefällt es mir, sehr nette Leute, Engländer und Iren, ist voll lustig.
Ansonsten verziehen sich gerade die Wolken ein bisschen. sitze auf der Terrasse und beobachte wie der Himmel pink wird! Wird schon alles werden!
Sonntag, 19. Dezember 2010
Geisterstunde
Regen und düsteres Wetter an der Westküste, und das seit Tagen. Gestern Abend hat es dann mal aufgehört zu regnen und da sind Marlene (arbeitet mittlerweile auch im Cafe, aber dazu später mehr) und ich an den Strand gegangen. Dieses Mal an den Hunt´s Beach.
Und der ist ziiiiiemlich unheimlich. Erstmal diese Unmengen an Schaum:
Und der dunkle Sand.
Das ausgeblichene Holz, tote und kahle Bäume und Wurzeln.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es da spukt.
Und sogar der Seehund, den wir gefunden haben sah unheimlich aus.
Ziemlich abgemagert und alt, das arme Tier. Ich glaube der lebt nicht mehr lange. Schnüff.
Aber um mal ein bissle Farbe ins Spiel zu bringen:
Das ist Marlene, 23, wohnt in Wellington, ist hier in NZ geboren hat aber deutsche Eltern und ist zweisprachig aufgewachsen. Sie ist ein absolutes Hippie-Mädchen, immer bunt angezogen, das ist noch harmlos auf dem Bild. Zur Arbeit kommt sie auch mal gerne mit lila Leggins und rot-grün-kariertem Rock :-)
Sie ist total lieb, hat ein unglaublich lautes und ansteckendes Lachen. Sie ist für Anabel ins Cafe gekommen, zu meinem Glück, denn ich weiss echt nicht was ich ohne sie gemacht hätte in den letzten paar Wochen. Die Arme bleibt noch bis Ende Februar dort, dann fängt die Uni wieder an (sie studiert die Philosophie der Politik). Ich werde sie in Wellington besuchen gehen.
Zurück zum Strand: Ich denke, wenn die Sonne scheint ist der bestimmt auch ganz schön. Und wenn sich die Wolken verziehen, kann man die Alpen sehen.
Die weißen Spitzen im Hintergrund sind der Mount Cook (oder Aoraki auf Maori), der höchste der Berg der Alpen, der andere ist Abel Tasman.
Ich bin heute aus dem Nirgendwo rausgefahren und bin jetzt in Greymouth (wo das Minenunglück passiert ist). Wollte eigentlich weiterfahren, aber warum ich das nicht geschafft habe schreibe ich später in einem Extra- Post.
Und der ist ziiiiiemlich unheimlich. Erstmal diese Unmengen an Schaum:
Und der dunkle Sand.
Das ausgeblichene Holz, tote und kahle Bäume und Wurzeln.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es da spukt.
Und sogar der Seehund, den wir gefunden haben sah unheimlich aus.
Ziemlich abgemagert und alt, das arme Tier. Ich glaube der lebt nicht mehr lange. Schnüff.
Aber um mal ein bissle Farbe ins Spiel zu bringen:
Das ist Marlene, 23, wohnt in Wellington, ist hier in NZ geboren hat aber deutsche Eltern und ist zweisprachig aufgewachsen. Sie ist ein absolutes Hippie-Mädchen, immer bunt angezogen, das ist noch harmlos auf dem Bild. Zur Arbeit kommt sie auch mal gerne mit lila Leggins und rot-grün-kariertem Rock :-)
Sie ist total lieb, hat ein unglaublich lautes und ansteckendes Lachen. Sie ist für Anabel ins Cafe gekommen, zu meinem Glück, denn ich weiss echt nicht was ich ohne sie gemacht hätte in den letzten paar Wochen. Die Arme bleibt noch bis Ende Februar dort, dann fängt die Uni wieder an (sie studiert die Philosophie der Politik). Ich werde sie in Wellington besuchen gehen.
Zurück zum Strand: Ich denke, wenn die Sonne scheint ist der bestimmt auch ganz schön. Und wenn sich die Wolken verziehen, kann man die Alpen sehen.
Die weißen Spitzen im Hintergrund sind der Mount Cook (oder Aoraki auf Maori), der höchste der Berg der Alpen, der andere ist Abel Tasman.
Ich bin heute aus dem Nirgendwo rausgefahren und bin jetzt in Greymouth (wo das Minenunglück passiert ist). Wollte eigentlich weiterfahren, aber warum ich das nicht geschafft habe schreibe ich später in einem Extra- Post.
About New Zealand
So, ich sitze immer noch in Greymouth fest. Aber zum Glück hat der Mechaniker das Leck im Kühler gefunden. Heißt zwar, dass ich bis morgen noch hier bleiben muss hab also morgens aus dem Hostel ausgecheckt und mittags direkt wieder eingecheckt) und es wird eine Menge Geld kosten. Aber ich kann beruhigt weiter fahren danach.
Da ich jetzt grad keine neuen Bilder habe gibt es dieses Mal nur Text.
Ich dachte, ich erzähle euch mal ein bissle was Allgemeines über Neuseeland und Neuseeländer.
Wo soll ich anfangen: Neuseeland ist eine interessante Mischung aus einigen verschiedenen Kulturen, aber der englische einfluss überwiegt (was mir, bekennend anglophil, natürlich recht ist). Staatsoberhaupt ist die Queen, sie ist auch auf de Münzen und den 20 Dollar- Scheinen zu sehen. Es herrscht Linksverkehr auf den Strassen, die Geschwindigkeit misst man allerdings nicht in mph sondern, wie bei uns, in km/h. Es gibt also Kilometer, Meter, Zentimeter und nicht Meilen, Feet und Inches wie in England. Man wiegt hier auch in Kilogramm und Gramm, und nicht in Pfund. ist einfacher für mich :-)
Es gibt nur eine richtige Autobahn in NZ (Motorway 1), Höchstgeschwindikeit dort 100 km/h, wie auch auf Landstrassen, innerorts 50 km/h. Es wird hier übrigens sogar noch mehr geblitzt als in Schland. Habe auch schon einen Strafzettel bekommen 120 NZ-Dollar (!!!!). Gut, bin auch 70 in ner 50er-Zone gefahren. Aber normalerweise fahre ich hier echt gemütlich. Ich denke echt, ich habe das Schild übersehen. Naja, immerhin keine Punkte...
Zum neuseeländischem Essen: es gibt jetzt nichts typisch Neuseländisches wie bei uns Spätzle, Brezeln oder Schupfnudeln (vermiss ich total!!!), aber die essen hier sehr gerne Pies, am liebsten mit Hackfleisch. Das ganze Essen ist sehr englisch angehaucht, so sind Beans on Toast oder Sausage Rolls sowohl morgens als auch abends normal. Spaghetti on Toast (aus der Dose) ist jetzt etwas, das ich nicht unbedingt probieren muss.
Das Brot ist furchtbar, nur so labberiges Toastbrot-Zeug, das sie nicht mal immer toasten. Dafür haben sie Crumpets und Scones was auch wieder aus England kommt (lecker). Was hier etwa dreimal so teuer ist wie bei uns sind jegliche Milchprodukte, aber v.a Käse. Gemüse und Obst sind recht günstig und so gut wie nichts ist importiert (Bananen aber schon). Die Orangen schmecken hier genial, zuckersüß und nicht so sauer wie bei uns.
Die kleineren Ortschaften und Vorte sind im amerikanischem Stil gehalten mit vielen kleinen Shops und überdachten Gehwegen. In den größeren Städten, v.a. Auckland leben unglaublich viele Asiaten, in Auckland bestimmt 30%.
In NZ- Häusern ist es, wie auch in England, normal, dass überall, ausser in Küche und Badezimmer, Teppichboden ist, sogar auf der Treppe. Die Häuser sind nicht isoliert, meistens gibt es keine Zentralheizung sondern nur einen Ofen im Wohnzimmer. Dafür ist es normal, dass man eine Heizdecke im Bett hat. Neuseeländer mieten eher nicht sondern kaufen direkt etwas eigenes.
Ein typischer Neuseeländer (oder auch Kiwi, wie sie sich selber nennen- versteh ich nicht, ich hätte mich Kea genannt) geht in seiner Freizeit Jagen und Fischen. Und, wenn Saison ist, ist das sogenannte "White Baiting" der Klassiker: bedeutet sie fahren mit Booten den Fluss entlang, gehen irgendwann ans Ufer, stellen Käfige ufernah ins Wasser und da soll dann die "White bait" reinschwimmen. Ich war geschockt als ich mitbekommen habe, was das ist. Im Endeffekt sind das Babyfische und die fangen sie zu Millionen. In unserem Cafe haben wir Whitebait- Sandwiches gekocht. Was quasi 100 g dieser kleinen Fischchen (entspricht ca 100 Fischchen) in einem Omelette zwischen zwei Scheiben gebuttertem Toast (ungetoastet) ist.
Ganz erhlich, da ist mir übel geworden wenn die kleinen Fischchen einen aus dem Omelette heraus so vorwurfsvoll anschauen...
Der Neuseeländer an sich trinkt recht viel, v.a. einheimisches Bier (Speight´s, Tui, Monteigh´s, Steinlager). So oft es geht wird gegrillt (Selbstgejagtes und -gefischtes). Auf Mode wird nicht wirklich viel Wert gelegt (ausser vielleicht in den größeren Städten), alles laufen recht legere rum, was sehr angenehm ist.
So gut wie jeder Neuseeländer hat einen Hund und/oder eine Katze (oder mehrere davon). Und natürlich ein Auto (oder zwei).
Aber das Beste an den Kiwis ist ihre Freundlichkeit und Hilfsbreitschaft und ihr Humor! Als kleine Insel am Ende (oder besser gesagt Anfang) der Welt nehmen sie sich selbst nicht zu ernst und machen sich über sich und ihre Eigenarten lustig. Die Werbung im TV ist zum Schiessen!
Es gibt neuseelandeigene Ausdrücke wie "sweet as", was so viel wie "ist mir recht" bedeutet, oder "good on yer, mate", "no worries" oder das Wort "trundler" für Einkaufswagen (heißt eigentlich" trolley").
Alles in allem echt ein angenehmes Volk!
Da ich jetzt grad keine neuen Bilder habe gibt es dieses Mal nur Text.
Ich dachte, ich erzähle euch mal ein bissle was Allgemeines über Neuseeland und Neuseeländer.
Wo soll ich anfangen: Neuseeland ist eine interessante Mischung aus einigen verschiedenen Kulturen, aber der englische einfluss überwiegt (was mir, bekennend anglophil, natürlich recht ist). Staatsoberhaupt ist die Queen, sie ist auch auf de Münzen und den 20 Dollar- Scheinen zu sehen. Es herrscht Linksverkehr auf den Strassen, die Geschwindigkeit misst man allerdings nicht in mph sondern, wie bei uns, in km/h. Es gibt also Kilometer, Meter, Zentimeter und nicht Meilen, Feet und Inches wie in England. Man wiegt hier auch in Kilogramm und Gramm, und nicht in Pfund. ist einfacher für mich :-)
Es gibt nur eine richtige Autobahn in NZ (Motorway 1), Höchstgeschwindikeit dort 100 km/h, wie auch auf Landstrassen, innerorts 50 km/h. Es wird hier übrigens sogar noch mehr geblitzt als in Schland. Habe auch schon einen Strafzettel bekommen 120 NZ-Dollar (!!!!). Gut, bin auch 70 in ner 50er-Zone gefahren. Aber normalerweise fahre ich hier echt gemütlich. Ich denke echt, ich habe das Schild übersehen. Naja, immerhin keine Punkte...
Zum neuseeländischem Essen: es gibt jetzt nichts typisch Neuseländisches wie bei uns Spätzle, Brezeln oder Schupfnudeln (vermiss ich total!!!), aber die essen hier sehr gerne Pies, am liebsten mit Hackfleisch. Das ganze Essen ist sehr englisch angehaucht, so sind Beans on Toast oder Sausage Rolls sowohl morgens als auch abends normal. Spaghetti on Toast (aus der Dose) ist jetzt etwas, das ich nicht unbedingt probieren muss.
Das Brot ist furchtbar, nur so labberiges Toastbrot-Zeug, das sie nicht mal immer toasten. Dafür haben sie Crumpets und Scones was auch wieder aus England kommt (lecker). Was hier etwa dreimal so teuer ist wie bei uns sind jegliche Milchprodukte, aber v.a Käse. Gemüse und Obst sind recht günstig und so gut wie nichts ist importiert (Bananen aber schon). Die Orangen schmecken hier genial, zuckersüß und nicht so sauer wie bei uns.
Die kleineren Ortschaften und Vorte sind im amerikanischem Stil gehalten mit vielen kleinen Shops und überdachten Gehwegen. In den größeren Städten, v.a. Auckland leben unglaublich viele Asiaten, in Auckland bestimmt 30%.
In NZ- Häusern ist es, wie auch in England, normal, dass überall, ausser in Küche und Badezimmer, Teppichboden ist, sogar auf der Treppe. Die Häuser sind nicht isoliert, meistens gibt es keine Zentralheizung sondern nur einen Ofen im Wohnzimmer. Dafür ist es normal, dass man eine Heizdecke im Bett hat. Neuseeländer mieten eher nicht sondern kaufen direkt etwas eigenes.
Ein typischer Neuseeländer (oder auch Kiwi, wie sie sich selber nennen- versteh ich nicht, ich hätte mich Kea genannt) geht in seiner Freizeit Jagen und Fischen. Und, wenn Saison ist, ist das sogenannte "White Baiting" der Klassiker: bedeutet sie fahren mit Booten den Fluss entlang, gehen irgendwann ans Ufer, stellen Käfige ufernah ins Wasser und da soll dann die "White bait" reinschwimmen. Ich war geschockt als ich mitbekommen habe, was das ist. Im Endeffekt sind das Babyfische und die fangen sie zu Millionen. In unserem Cafe haben wir Whitebait- Sandwiches gekocht. Was quasi 100 g dieser kleinen Fischchen (entspricht ca 100 Fischchen) in einem Omelette zwischen zwei Scheiben gebuttertem Toast (ungetoastet) ist.
Ganz erhlich, da ist mir übel geworden wenn die kleinen Fischchen einen aus dem Omelette heraus so vorwurfsvoll anschauen...
Der Neuseeländer an sich trinkt recht viel, v.a. einheimisches Bier (Speight´s, Tui, Monteigh´s, Steinlager). So oft es geht wird gegrillt (Selbstgejagtes und -gefischtes). Auf Mode wird nicht wirklich viel Wert gelegt (ausser vielleicht in den größeren Städten), alles laufen recht legere rum, was sehr angenehm ist.
So gut wie jeder Neuseeländer hat einen Hund und/oder eine Katze (oder mehrere davon). Und natürlich ein Auto (oder zwei).
Aber das Beste an den Kiwis ist ihre Freundlichkeit und Hilfsbreitschaft und ihr Humor! Als kleine Insel am Ende (oder besser gesagt Anfang) der Welt nehmen sie sich selbst nicht zu ernst und machen sich über sich und ihre Eigenarten lustig. Die Werbung im TV ist zum Schiessen!
Es gibt neuseelandeigene Ausdrücke wie "sweet as", was so viel wie "ist mir recht" bedeutet, oder "good on yer, mate", "no worries" oder das Wort "trundler" für Einkaufswagen (heißt eigentlich" trolley").
Alles in allem echt ein angenehmes Volk!
Freitag, 17. Dezember 2010
FREIHEIT!!!
Gestern war mein letzter Tag im Salmon Farm Cafe! Yeah, yeah, yeah sag ich da nur! Die letzte Woche war eine Qual muss ich gestehen. Hab mich jeden Tag zur Arbeit geschleppt und die Stunden gezaehlt. Brenda, meine Chefin, war naemlich im Urlaub, was die ganze Situation nicht wirklich besser gemacht hat.
Bin so froh, dass ich hier bald wegfahre. Mir faellt naemlich so langsam die Decke auf den Kopf:
Im wahrsten Sinne des Wortes! Es hat sehr viel geregnet in der letzten Zeit und eines Abends kam ich nach Hause und ein Teil der Decke kam runter...
...mit Tapete und allem drum und drann und es hat reingeregnet!!! Ein eindeutiges Zeichen, dass ich besser gehen sollte-finde ich.
Hatte jetzt ein paar Tage Ruhe, da das Wetter besser war, aber seit heute Nacht schuettet es wieder wie aus Eimern. Hey, zum Glueck ist das im Wohnzimmer passiert und nicht im Schlafzimmer!
Da ich ja immer noch hier an der Westkueste zwischen dem Lake und River Paringa bin gibt es jetzt nicht so viel Neues was ich Euch zeigen kann.
Deshalb gehe ich jetzt einfach mal ein bissle in die Details.
Ich war nochhmal am Monro Beach -wie gesagt, mein Lieblingsstrand- und diesmal war nicht Ebbe sondern Flut und das Meer war ziemlich wild. Habe ein kleines Video gedreht. Ich hoffe es funktioniert:
Das schwarze Ding, dass da kurzzeitig vor der Kamera zu sehen ist ist uebrigens eine Sandfly!
Hier nochmal einen Ueberblick ueber Monro Beach fuer den Fall, dass es nicht funktioniert.
Wenn man Zeit hat den Strand in Ruhe zu erforschen entdeckt man, neben Pinguinen und Seehunden (diesmal allerdings nicht, das Meer war viel zu wild. Frage mich, wo die sind bei so nem Wetter, an Land oder im Wasser...?), interessante Steinformationen.
Hier ein paar Fotos:
Unglaublich, was Wasser und Wind alles so bewirken kann. Ich mag auch die verschiedenen Farben der Felsen. Ist einfach ein toller Strand.
Und jetzt habe ich noch ein paar Tierfotos.
Als erstes eine Waldtaube oder auch New Zealand Pigeon oder Woodpigeon oder Keruru genannt.
Dieser Vogel wird 50 cm lang und wiegt 650 Gramm. Wenn so eine Waldtaube fliegt hoert sich das imposant an, denn die Fluegel machen ein wahnsinnig lautes Geraesch, als ob sie eine Tonne wiegen wuerde. Diese Woodpigeons gibt es nur in NZ und sind deutlich intelligenter als die normalen, ich nenn sie jetzt einfach mal Stadttauben. Als ich ankam war nur eine von denen bei mir ums Haus herum zu sehen, dann zwei, jetzt sind es drei. Ich hoffe es kommt noch eine vierte dazu, damit keiner alleine ist. Drei ist keine gute Zahl...
Als naechstes ein Tui:
Hier in der Mitte zu sehen in meinen Garten auf der Blume, die hier Flax heisst (die gleiche auf denen ich am Lake Paringa auch meine Keas gesehen habe). Ist ein Honigfresser, deshalb wohl die Blume.
Der Tui (Prosthemadera novaeseelandiae) ist auch ein endemischerVogel, u.a. auch eine Art Wappentier. Es gibt hier ein Bier, das Tui heisst, jede Menge Lodges oder Motels oder backpackers oder Pubs heissen Tui, es gibt Tui- Campervans etc.
Der Tui sieht auf den ersten Blick unscheinbar aus, aber wenn man naeher hinsieht hat er glaenzende gruene Federn, kupferfarbene Federn und einen Bausch von weissen Federn an der Kehle, die sich aufbauschen wenn er singt.
Und wie er singt!! Er kann ganz wunderschoen singen aber auch gluckernde und kraechzende Geraeusche von sich geben, ist voll lustig!
Und jetzt noch eine Libelle:
Die sind hier RIESIG, kein Vergleich zu denen, die es bei uns gibt. Auf Englisch heissen sie Dragonfly, ich finde der Name ist passend.
Sodele, am Sonntag werde ich nun die Westkueste verlassen und in Richtung Norden fahren. Freue mich schon total darauf!
Ich werde wieder Handy-Empfang haben, uns Internet wenn ich mag. Ich freue mich auf einen richtigen Supermarkt und auf das Reisen. Und dass ich die Sandflies hinter mit lasse. Und hoffentlich auch den Regen!
Bin so froh, dass ich hier bald wegfahre. Mir faellt naemlich so langsam die Decke auf den Kopf:
Im wahrsten Sinne des Wortes! Es hat sehr viel geregnet in der letzten Zeit und eines Abends kam ich nach Hause und ein Teil der Decke kam runter...
...mit Tapete und allem drum und drann und es hat reingeregnet!!! Ein eindeutiges Zeichen, dass ich besser gehen sollte-finde ich.
Hatte jetzt ein paar Tage Ruhe, da das Wetter besser war, aber seit heute Nacht schuettet es wieder wie aus Eimern. Hey, zum Glueck ist das im Wohnzimmer passiert und nicht im Schlafzimmer!
Da ich ja immer noch hier an der Westkueste zwischen dem Lake und River Paringa bin gibt es jetzt nicht so viel Neues was ich Euch zeigen kann.
Deshalb gehe ich jetzt einfach mal ein bissle in die Details.
Ich war nochhmal am Monro Beach -wie gesagt, mein Lieblingsstrand- und diesmal war nicht Ebbe sondern Flut und das Meer war ziemlich wild. Habe ein kleines Video gedreht. Ich hoffe es funktioniert:
Das schwarze Ding, dass da kurzzeitig vor der Kamera zu sehen ist ist uebrigens eine Sandfly!
Hier nochmal einen Ueberblick ueber Monro Beach fuer den Fall, dass es nicht funktioniert.
Wenn man Zeit hat den Strand in Ruhe zu erforschen entdeckt man, neben Pinguinen und Seehunden (diesmal allerdings nicht, das Meer war viel zu wild. Frage mich, wo die sind bei so nem Wetter, an Land oder im Wasser...?), interessante Steinformationen.
Hier ein paar Fotos:
Unglaublich, was Wasser und Wind alles so bewirken kann. Ich mag auch die verschiedenen Farben der Felsen. Ist einfach ein toller Strand.
Und jetzt habe ich noch ein paar Tierfotos.
Als erstes eine Waldtaube oder auch New Zealand Pigeon oder Woodpigeon oder Keruru genannt.
Dieser Vogel wird 50 cm lang und wiegt 650 Gramm. Wenn so eine Waldtaube fliegt hoert sich das imposant an, denn die Fluegel machen ein wahnsinnig lautes Geraesch, als ob sie eine Tonne wiegen wuerde. Diese Woodpigeons gibt es nur in NZ und sind deutlich intelligenter als die normalen, ich nenn sie jetzt einfach mal Stadttauben. Als ich ankam war nur eine von denen bei mir ums Haus herum zu sehen, dann zwei, jetzt sind es drei. Ich hoffe es kommt noch eine vierte dazu, damit keiner alleine ist. Drei ist keine gute Zahl...
Als naechstes ein Tui:
Hier in der Mitte zu sehen in meinen Garten auf der Blume, die hier Flax heisst (die gleiche auf denen ich am Lake Paringa auch meine Keas gesehen habe). Ist ein Honigfresser, deshalb wohl die Blume.
Der Tui (Prosthemadera novaeseelandiae) ist auch ein endemischerVogel, u.a. auch eine Art Wappentier. Es gibt hier ein Bier, das Tui heisst, jede Menge Lodges oder Motels oder backpackers oder Pubs heissen Tui, es gibt Tui- Campervans etc.
Der Tui sieht auf den ersten Blick unscheinbar aus, aber wenn man naeher hinsieht hat er glaenzende gruene Federn, kupferfarbene Federn und einen Bausch von weissen Federn an der Kehle, die sich aufbauschen wenn er singt.
Und wie er singt!! Er kann ganz wunderschoen singen aber auch gluckernde und kraechzende Geraeusche von sich geben, ist voll lustig!
Und jetzt noch eine Libelle:
Die sind hier RIESIG, kein Vergleich zu denen, die es bei uns gibt. Auf Englisch heissen sie Dragonfly, ich finde der Name ist passend.
Sodele, am Sonntag werde ich nun die Westkueste verlassen und in Richtung Norden fahren. Freue mich schon total darauf!
Ich werde wieder Handy-Empfang haben, uns Internet wenn ich mag. Ich freue mich auf einen richtigen Supermarkt und auf das Reisen. Und dass ich die Sandflies hinter mit lasse. Und hoffentlich auch den Regen!
Freitag, 10. Dezember 2010
Bloeder Tag und ein paar Fotos
Passend zu meiner momentanen Stimmungslage regnet es mal wieder an meinem freien Tag. Und Harrison's Kuehlwasser hat angefangen zu kochen. Er ist gerade in der Werkstatt zum Abkuehlen. Bin mal gespannt, ob ich ihn nachher wieder mitnehmen kann, oder ob das ne groessere Sache ist. Ist halt nur die Frage, wie ich dann zurueck "nach Hause" komme. Dreck, echt!
Nun ja, Ihr koennt ja nichts dafuer, deshalb gibt's fuer Euch in paar Bilder.
Das hier ist Gillespies Beach, erreicht man von Fox aus, sind etwa 21 km, 14 davon ungeteert. Ist sehr schoen da, nur Schwimmen kann man-wie fast ueberall an der Westkueste- nicht, da die Stroemungen so stark sind.
Das einzige Bild, das ich bisher von den Gletschern gemacht habe:
Das ist der Fox Galcier von der Ferne. Ich bin auch hingelaufen, aber da hier bisher immer ne Menge Wolken waren sieht man eigentlich nicht wirklich viel. Das Bild ist ganz nett, aber im Vergleich dazu wie es ohne Wolken aussieht (habe ich letztes Jahr gesehen) ist es erbaermlich.
Wenn man weiter in den Sueden in Richtung Haast faehrt kommt man an einen Strand, der Ship Creek genannt wird. Weil hier im 19. Jahrhundert Wrackteile eines Schiffes angespuelt woren sind, das an der Ostkueste Australiens in Seenot geraten ist. Alle Menschen konnten damals gerettet werden, aber das Schiff wurde lange nicht gefunden bis die Wrackteile in NZ angespuelt wuden. Man kann die Wrackteile in einem Museum in Haast anschauen gehen, hab ich aber nicht gemacht.
Aber ich war am Ship Creek, und auch ohne diese Geschichte ist es ein wunderschoener Strand:
Mit Wellen...
...und vielen schoenen Sitzplaetzen...
Und hier kann man sehen, wie schnell sich das Wetter in NZ aendern kann, v.a.an der Westkueste:
Suedlich wurde es wolkiger. Noerdlich war strahlend blauer Himmel. Der Strand zieht sich uebrigens suedlich 50 km weiter bis Jackson Bay, wo die "Zivilisation" dann auch endet.
Und jetzt duerft ihr mal raten, von welcher Seite aus der Wind blaest:
Und jetzt noch was Lustiges, auch wenn mir gerade nicht danach ist. Habe folgendes Schild auf einer Toilette hier in Fox gefunden:
Waere mal interessant zu wissen, was die japanische Uebersetzung wirklich bedeutet.
Nun ja, Ihr koennt ja nichts dafuer, deshalb gibt's fuer Euch in paar Bilder.
Das hier ist Gillespies Beach, erreicht man von Fox aus, sind etwa 21 km, 14 davon ungeteert. Ist sehr schoen da, nur Schwimmen kann man-wie fast ueberall an der Westkueste- nicht, da die Stroemungen so stark sind.
Das einzige Bild, das ich bisher von den Gletschern gemacht habe:
Das ist der Fox Galcier von der Ferne. Ich bin auch hingelaufen, aber da hier bisher immer ne Menge Wolken waren sieht man eigentlich nicht wirklich viel. Das Bild ist ganz nett, aber im Vergleich dazu wie es ohne Wolken aussieht (habe ich letztes Jahr gesehen) ist es erbaermlich.
Wenn man weiter in den Sueden in Richtung Haast faehrt kommt man an einen Strand, der Ship Creek genannt wird. Weil hier im 19. Jahrhundert Wrackteile eines Schiffes angespuelt woren sind, das an der Ostkueste Australiens in Seenot geraten ist. Alle Menschen konnten damals gerettet werden, aber das Schiff wurde lange nicht gefunden bis die Wrackteile in NZ angespuelt wuden. Man kann die Wrackteile in einem Museum in Haast anschauen gehen, hab ich aber nicht gemacht.
Aber ich war am Ship Creek, und auch ohne diese Geschichte ist es ein wunderschoener Strand:
Mit Wellen...
...und vielen schoenen Sitzplaetzen...
Und hier kann man sehen, wie schnell sich das Wetter in NZ aendern kann, v.a.an der Westkueste:
Suedlich wurde es wolkiger. Noerdlich war strahlend blauer Himmel. Der Strand zieht sich uebrigens suedlich 50 km weiter bis Jackson Bay, wo die "Zivilisation" dann auch endet.
Und jetzt duerft ihr mal raten, von welcher Seite aus der Wind blaest:
Und jetzt noch was Lustiges, auch wenn mir gerade nicht danach ist. Habe folgendes Schild auf einer Toilette hier in Fox gefunden:
Waere mal interessant zu wissen, was die japanische Uebersetzung wirklich bedeutet.
Georgie
Am 06.12. ist mein Georgie gestorben.
Einige werden das jetzt nicht verstehen oder schmunzeln, wenn sie das lesen, andere, die mich besser kennen oder sogar Goergie kannten werden genau verstehen, dass es mir gerade bescheiden geht.
Georgie war nicht einfach nur ein Kater fuer mich und meine Familie, er war ein wichtiges Familienmitglied. Ueber 16 Jahre lang.
Georgie war immer der Erste, der mich begruesst hat, wenn ich nach Hause kam. Ein Seelentroester in schwierigen Zeiten. Er war einfach immer da, man hat sich nie alleine gefuehlt wenn er da war.
Und jetzt ist mein Papa ganz alleine in diesem grossen Haus. Schlimm.
Georgie ist an Nierenversagen gestorben, der Tierarzt hat noch alles versucht, aber er hat so leiden muessen , dass Papa in einschlaefern lassen hat, was ich verstehen kann. Schlimm genug, dass er ueberhaupt leiden musste, das muss man dann nicht auch noch rausziehen.
Georgie war wirklich der beste Kater, den wir je hatten, immer lieb, hat nie von sich aus gekratzt oder gebissen, da musste man ihn schon gewaltig geaergert haben, wenn er mal gebissen hat. Georgie war sehr liebesbeduerftig, wollte immer gestreichelt und auf den Arm genommen werden, hat angefangen zu schnurren wenn man ihn nur angeschaut hat. Ein ganz gemuetlicher Kater. Ist einem hinterher gelaufen wie ein Hund. Hat vor der Haustuere auf einen gewartet, wenn man weg war. Ist mit spazieren gegangen. Ist gekommen, wenn man ihn gerufen hat. Er hat sogar mir mir geredet (auf katzisch versteht sich).
Er durfte sich bei uns eigentlich alles rausnehmen, konnte schlafen, wo er wollte, hat sich rausgesucht was er fressen will (das wurde dann eben gekauft). Wie gesagt, ein Familienmitglied. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie es ist, nach Hause zu kommen und er ist nicht mehr da. Ich hatt ihn mehr als mein halbes Leben.
Papa hat ihn beerdigt und Blumen auf seinem Grab gepflanzt.
Es wird nie wieder so einen Kater wie Georgie geben.
Einige werden das jetzt nicht verstehen oder schmunzeln, wenn sie das lesen, andere, die mich besser kennen oder sogar Goergie kannten werden genau verstehen, dass es mir gerade bescheiden geht.
Georgie war nicht einfach nur ein Kater fuer mich und meine Familie, er war ein wichtiges Familienmitglied. Ueber 16 Jahre lang.
Georgie war immer der Erste, der mich begruesst hat, wenn ich nach Hause kam. Ein Seelentroester in schwierigen Zeiten. Er war einfach immer da, man hat sich nie alleine gefuehlt wenn er da war.
Und jetzt ist mein Papa ganz alleine in diesem grossen Haus. Schlimm.
Georgie ist an Nierenversagen gestorben, der Tierarzt hat noch alles versucht, aber er hat so leiden muessen , dass Papa in einschlaefern lassen hat, was ich verstehen kann. Schlimm genug, dass er ueberhaupt leiden musste, das muss man dann nicht auch noch rausziehen.
Georgie war wirklich der beste Kater, den wir je hatten, immer lieb, hat nie von sich aus gekratzt oder gebissen, da musste man ihn schon gewaltig geaergert haben, wenn er mal gebissen hat. Georgie war sehr liebesbeduerftig, wollte immer gestreichelt und auf den Arm genommen werden, hat angefangen zu schnurren wenn man ihn nur angeschaut hat. Ein ganz gemuetlicher Kater. Ist einem hinterher gelaufen wie ein Hund. Hat vor der Haustuere auf einen gewartet, wenn man weg war. Ist mit spazieren gegangen. Ist gekommen, wenn man ihn gerufen hat. Er hat sogar mir mir geredet (auf katzisch versteht sich).
Er durfte sich bei uns eigentlich alles rausnehmen, konnte schlafen, wo er wollte, hat sich rausgesucht was er fressen will (das wurde dann eben gekauft). Wie gesagt, ein Familienmitglied. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie es ist, nach Hause zu kommen und er ist nicht mehr da. Ich hatt ihn mehr als mein halbes Leben.
Papa hat ihn beerdigt und Blumen auf seinem Grab gepflanzt.
Es wird nie wieder so einen Kater wie Georgie geben.
Samstag, 4. Dezember 2010
Exkurs: Moos
Es gibt 523 verschiedene Moosarten in Neuseeland.
Ich dachte ich zeige Euch mal ein paar Bilder von den moosbewachsenen Baeumen im Regenwald, denn mir faellt immer wieder auf, wie verschieden Moos aussieht, wenn man auf die Details achtet.
Ich persoenlich find's mal wieder faszinierend und krieche viel auf dem Bodem herum, um (fuer mich) neue Arten Moos zu entdecken.
Ehrlich gesagt, ich kann Euch jetzt gar nicht viel Schlaues ueber Moos erzaehlen, was Ihr nicht sowieso schon wisst. Ich find's einfach nur schoen! Und weich. Fast wie ein Kissen, wenn man mal ne Pause macht.
Ich dachte ich zeige Euch mal ein paar Bilder von den moosbewachsenen Baeumen im Regenwald, denn mir faellt immer wieder auf, wie verschieden Moos aussieht, wenn man auf die Details achtet.
Ich persoenlich find's mal wieder faszinierend und krieche viel auf dem Bodem herum, um (fuer mich) neue Arten Moos zu entdecken.
Ehrlich gesagt, ich kann Euch jetzt gar nicht viel Schlaues ueber Moos erzaehlen, was Ihr nicht sowieso schon wisst. Ich find's einfach nur schoen! Und weich. Fast wie ein Kissen, wenn man mal ne Pause macht.
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